OMAS GEGEN RECHTS DEUTSCHLAND-BÜNDNIS

Achim: Gedenken an den Holocaust am 27.01.2023 am Ort der ehemaligen Synagoge

Achimer OMAS GEGEN RECHTS habe am 27.01.2023 in einer feierlichen Gedenkstunde an die Opfer des Holocaust am Ort der ehemaligen Synagoge in Achim zusammen mit einer Gruppe Achimer Bürger erinnert.

Umrahmt von O. auf dem Akkordeon mit wehmütigen und melancholischen Melodien („Wir sind die Moorsoldaten“) und vielen Kerzen lasen sie Texte von Holocaustüberlebenden und mahnten: Nie wieder.

Die Gedenktafel war mit weißen Rosen geschmückt.

Unterstützt wurden sie von einer Gruppe Bremer OMAS GEGEN RECHTS.

Die hatten sich vorher mit den Achimer OMAS in einem Café getroffen und dort mit einem Blumenstrauß Gerda Smorra beglückwünscht, die vor genau 5 Jahren am Tag der Befreiung von Auschwitz, dem 27.01., die OMAS GEGEN RECHTS Deutschland auf fb mitgegründet hat.

In Bremen haben derweil OMAS GEGEN RECHTS Stolpersteine geputzt und geschmückt.

Bochum: Erinnerung an Bochumer Opfer des Holocaust

Bei ungemütlichem nasskaltem Wetter gedachten die OMAS GEGEN RECHTS Bochum & West gemeinsam mit dem Bochumer Bündnis gegen Rechts, non a parole – Antifaschistisches Kollektiv Bochum und die VVN-BdA Bochum – Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes sowie Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten, Kreisvereinigung Bochum am 27.01.2023, dem Internationalen Holocaustgedenktag, auf dem Husemannplatz in Bochum  den rund 800 verschleppten und ermordeten Bochumer Holocaustopfern, deren Namen verlesen wurden. Sie bleiben unvergessen!
Fotos: Lydia Möbs

Dokumentarfilm “Route 4” gemeinsam mit “Seebrücke”

Die “Seebrücke” zeigt zusammen mit den OMAS GEGEN RECHTS den Dokumentarfilm “Route 4” am Montag, dem 23. Januar um 19.30 Uhr in der Färberei, Universitätsplatz 10 in Kassel. Einlass ist um 19 Uhr. Ein in der Seenotrettung Aktiver wird an diesem Abend anwesend sein.

Im Anschluss an den Film wird zum Gespräch eingeladen: Was ist das Anliegen der Seenotrettung? Was nehmen die Menschen auf sich, die über das Mittelmeer fliehen? Und welche Rolle spielt Frontex, der europäische Grenzschutz, dabei? Wie können wir auf die Rechte der Flüchtlinge, wie sie in der Genfer Flüchtlingskonvention 1951 festgelegt wurden, in unserer Gesellschaft aufmerksam machen?

Der Eintritt ist frei. Um eine Spende für die Seenotrettung wird gebeten.

 

 

 

Bremen: Erste Mahnwache am 07.01.23 vor dem Bremer Rathaus mit mehr als 30 OMAS GEGEN RECHTS

Bei mildem Winterwetter trafen sich 31 OMAS GEGEN RECHTS vor dem Bremer Rathaus zur ersten Mahnwache des neuen Jahres. Thema waren noch einmal die zurückgelassenen Ortskräfte in Afghanistan.

Unterschriften und Geldspenden wurden fleißig gesammelt, Statements verlesen und,

heute live mit Akkordeon – Begleitung, gesungen.

Und trotz des großen Andrangs  eroberten wir einen Tisch in der Markthalle, um uns gemütlich bei Kaffee und Kuchen auszutauschen.

Bochum: Wärme gegen die (soziale) Kälte

Wärme gegen die (soziale) Kälte:
Unter diesem Motto brachten am 3. Dezember engagierte OMAS GEGEN RECHTS Bochum & West auf dem Wintermarkt in Bochum gesammelte guterhaltene warme Winterkleidung für eine selbstbestimmte Spende an die Leute. Die Aktion fand reges Interesse und manche Bedürftige zogen auch glücklich mit einem geschenkten warmen Kleidungsstück von dannen.
Der Spendenerlös in Höhe von sage und schreibe 810 € wurde zu gleichen Teilen überwiesen an folgende soziale Einrichtungen in Bochum:
das-kollektiv e.V.
Frauenhaus Bochum
Bodo Bochum

Übriggebliebene Kleidung ging als Spende an
https://www.bochum-donezk.de/

Bremen: Mahnwache am 3.12.2022 zum Thema Afghanistan

Ein kalter Wintertag, unterstützt von noch kälterem Nord Ost Wind, Kapitel 8 am Bremer Dom…

Gegen 13 Uhr erscheinen 18 kältefeste Omas gegen Rechts, packen Schilder, Transparente, Musik, Sammelbüchsen und Unterschriftenlisten aus. Das Thema heute ist Afghanistan, insbesondere die vergessenen Ortskräfte. Viele Menschen sind unterwegs, gleich nebenan ist der Weihnachtsmarkt.

Mit Musik und Megafon machen wir auf uns aufmerksam, und sammeln knapp 200 Euro für die verbliebenen Ortskräfte und 56 Unterschriften für einen Brief an A. Baerbock zu deren sofortiger Aufnahme. Für diesen eiskalten Dezembertag eine sehr gute Bilanz.

Auch Sound Player und Smartphone ergeben sich den Außentemperaturen, selber singen ist angesagt. Um so größer die Freude über einen reservierten Tisch in der Markthalle. Bei Tee und Kaffee melden sich auch die Füße wieder, sie sind tatsächlich noch dran..

Bochum: OMAS GEGEN RECHTS übergeben Spende an die Bochumer Tafel

Eine kleine Abordnung der Theatergruppe der OMAS GEGEN RECHTS Bochum & West übergibt der Tafel Bochum und Wattenscheid Spenden in Höhe von 1100€, die am 16. und 17. November 2022 anlässlich der Aufführungen ihres neuen Theaterstücks „Die Einladung der Madame S.“ gesammelt werden konnten. Der Spendenerlös soll dem Projekt „Seniorenunterstützung“ zugutekommen, bei dem Senior*innen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht die Ausgabestellen erreichen können, mit Lebensmitteln beliefert werden.
Die OMAS bedanken sich sehr herzlich bei dem großzügigen Publikum.

Bei der Spendenübergabe (von links): Manfred Baasner (Gründer der Tafel), Bärbel van Eerd und Gabriele von Hagen (OGR), Stefan Schulze (Vorsitzender der Tafel)

Omasgegenrechts-bochum@gmx.de
Foto: Anette Wichmann

Bremen: Mahnwache am 18.11.22 zum Gedenken an die Deportation der Bremer Juden nach Minsk am 18.11.1941

Am 18. November 1941 wurden jüdische Frauen, Männer und Kinder aus Bremen, Bremerhaven und Verden ins Ghetto Minsk deportiert. Dies war die erste Deportation von Bremer Bürgern mit jüdischen Wurzeln in die Vernichtungslager.

Zum Gedenken befindet sich am Hauptbahnhof Bremen eine Gedenktafel, an der wir OMAS uns bei eiskaltem, windigem Wetter trafen, die Gedenktafel schmückten und Flyer verteilten, in denen wir die Passanten informierten. Es gab vor allem von jüngeren Menschen Zuspruch und Anerkennung.

Bochum: OMAS GEGEN RECHTS spielen Theater

Erfolgreiche Premiere des Theaterstücks „Die Einladung der Madame S.“ der Theatergruppe der OMAS GEGEN RECHTS Bochum & West unter der Regie von Hendrik Becker in der ausverkauftem Quartierhalle der Ko-Fabrik Bochum am 16./17.11.2022
Mit stehenden Ovationen würdigte das Publikum das Ringen von zehn starken Frauen aus unterschiedlichen Epochen, herauskatapultiert aus ihrer Zeit, um den Erhalt der Solidarität im Hier und Jetzt. Künstlerinnen, Freiheitskämpferinnen, eine Wissenschaftlerin, eine Abenteurerin, eine Apostelin und eine Königin machen sich auf den Weg, weil die Welt im Hier und Jetzt nicht mehr weiter kann, weil Madame Solidarität am Ende ist, weil sie sich von ihnen Hilfe erhofft.
Ein Theaterstück mit aktuellem Bezug: Die Solidarität darf nicht sterben.
Mehr denn je benötigen wir in diesen Krisenzeiten gesellschaftliche Solidarität.
Der Spendenerlös wird der Tafel Bochum & Wattenscheid übergeben.
Zwei weitere Aufführungen finden statt am 03./04.2023.
Fotos: Alex Schneider, Lydia Möbs

9. November : Die lange Nacht der Jugend im historischen Bremer Rathaus – die Bremer OMAS mittendrin

 
Hunderte Jugendliche tummelten sich in den verschiedenen Sälen des Bremer Rathauses, rappten, tanzten, diskutierten, performten auf sehr unterschiedliche Art – und auch die Bremer OMAS hatten eine Einladung bekommen, dort mitzumachen. Thema der diesjährigen Nacht der Jugend : „Stay together“.
Die OMAS traten mit ihrem Chor auf der Bühne des Kaminsaals auf und begeisterten mit ihren schwungvollen Songs, jeweils gespickt mit treffenden Slogans und Sentenzen. Viel Applaus von den jungen Leuten, die am Schluss beim Friedenssong auch alle mitsangen und mitklatschten.

Nachmittags hatten die OMAS, wie immer nach ihren monatlichen  Mahnwachen und besonders an jedem 9. November, der Progromnacht, Stolpersteine geputzt.